Wir sind ein Ruderverein in Erlangen und unser Bootshaus liegt direkt am Hafen in Büchenbach.

Dort starten jede Woche Jung und Alt zum Rudern auf den Kanal.

Längere Strecken auf anderen Gewässern, so genannte Wanderfahrten, sind unsere Spezialität. Wir sind gerne draußen, baden im Main und genießen nicht nur unsere fränkische Landschaft.

Wir sind am Dienstag, 1. Mai, wieder bei der Rädli dabei.

Von 9.00 bis ca. 16.00 Uhr gibt es bei uns neben Schnupperrudern Kaffee, Kuchen und Deftiges, das zum Verweilen einlädt.

 

Der Frühling ist so gut wie da, das Eis ist auf dem Kanal geschmolzen und der Steg ist schon wieder im Wasser!

Offizieller Anrudertermin ist Sonntag, 15.04.2012.

Treffpunkt um 8.00 Uhr am Bootshaus

Wer da ist, rudert mit nach Forchheim!

Der Steg ist jetzt draußen. Ab 29.1.2012 findet KEIN RUDERN SONNTAGS statt.

Ab 9.10.  ist jeden Sonntag um 14.00 Uhr Rudern für Groß und Klein.

Am 6.10.., 10.10. und 13.10. ist die letzte Male unter der Woche um 16.30 Uhr rudern. An den beiden Donnerstagen
ist die Jugend herzlich willkommen!

Wir beteiligen uns an der Aktion “Saubere Stadt” am 8.10. um 10 Uhr vor unserem Vereinsgelände.

Ein Bericht von Ilse Ludwig für das Rudermagazin

Die 40 Jahre alte, runderneuerte Barke Seku

war die Grundlage für diese Familienfahrt mit 22 Teilnehmern. Auch fünf Kinder und Jugend von 8 bis 15 waren mit Begeisterung dabei. Ein breiter, gedeckter Vierer und ein robuster Zweier boten ruderische Abwechselung. In der Barke kann jeder Anfänger steuern lernen. Es sitzt ihm stets ein „Steuerberater“ zur Seite.

Den Dalslandkanal

hatten sich Hans Heinrich Hartmann und Torsten Hanspach ausgesucht. Er ist beileibe kein Kanal sondern eine Verbindung von größeren und kleineren Seen. Viele bewaldete Inseln machen das Navigieren schwierig. Doch gute Karten und das GPS machten es immer möglich, die richtige Route zu finden.

Von der Fähre in Trelleborg

kommend fuhren wir bei strömendem Regen zu unserem ersten Campingplatz in Bengtsfors. Wir stiegen aus, der Regen hatte aufgehört, und wir konnten unsere Zelte aufbauen und das Abendessen bereiten.

Bei strahlendem Sonnenschein

legten wir relativ spät ab. Viel Zeit braucht eben das Drum und Dran. Frühstück bereiten, abwaschen, Zelte abbauen, das Gepäck in den Booten verstauen. Wir hatten nur einen PKW als Begleitung, von einem nichtrudernden Vater gesteuert, der unterwegs einkaufte.

Wir waren froh, endlich die Weite der Landschaft rudernd zu genießen. Die Jugend konnte unbeschwert vom Ruderplatz zum Steuern gehen oder auch das „Sonnendeck“ auf der Barke belagern. Nach einer engen Durchfahrt konnten wir die Weite der Landschaft genießen, die ohne erkennbare weitere Zivilisation vor uns lag.

Die Schleuse Bengtsfors

ist eine wilde Sache. In den Fels gesprengte Schleusenkammern, wo man uns Seile runterwarf. Wir schleusten aufwärts und hielten die Seile jeweils an Bug und Heck. Das Wasser kam uns rauschend über Felsstufen entgegengeschossen.

Ein kleiner Fisch, eine Rotfeder

hatte plötzlich bei Leons Angel angebissen. Er wurde wieder in Freiheit entlassen. Die Kinder beschäftigten sich mit angeln, und Leon rief plötzlich: „hat jemand Mehlwürmer ?“

Für Heiterkeit war immer gesorgt. Die Steuerleute mussten aber auch bei der Weite der Seen immer den Blick aufs Wasser haben, denn schwer auszumachende Felsen  lugten manchmal knapp über die Wasseroberfläche vor.

Lagerfeuer zur Mitsommernacht

Die Campingplätze in Schweden sind recht einfach, also nicht annähernd so komfortabel wie in Norwegen. Das Schönste daran waren aber immer die gut gepflegten Feuerstellen. Sie sind jeweils auf Steinen, die inmitten eines großen Quadrats, das von dicken Holzstämmen gebildet wird, angelegt. Für Brennholz ist gesorgt, und ein Eimer zum auslöschen hängt bereit. Die Jugend hatte noch genügend Holz zusammengetragen. Wir saßen  uns unterhaltend, singend und die Natur genießend um das Feuer herum. Wir blickten zwischen den Bäumen durch auf das noch spät abends sonnenbeschienene, glatte Wasser. Volker brachte uns ein lustiges schwedisches Liedchen bei und plötzlich tanzten wir singend und gestikulierend ums Feuer; herrlich spontan und ein bisschen verrückt. Wenn der vierzehnjährige Fabio es nicht als Video aufgenommen hätte, es würde uns niemand glauben!

Die Strecke sollte uns heute in norwegisches Gewässer führen

Doch der Starke Wind zwang uns dazu am anderen Ufer unter Land zu rudern. Nach kurzer Etappe mit starkem Gegenwind landeten wir in Grunnerud. Unser Fahrtenleiter hatte richtigerweise kurze Etappen gewählt. Unsere Boote waren mit dem Gepäck schwer beladen, und nach der Ankunft  mussten wir ausladen, die Sachen zum Zeltplatz tragen und die Zelte aufbauen. An diesem Abend  grillten wir Würste und Brot am Feuer. Die Jugend hatte aus Ästen lange Spieße geschnitzt, die wir über die Glut hielten. So hatten wir ein uriges, einfaches aber wohlschmeckendes Abendessen.

Rudern nach Norwegen

Heute gelang es uns, in norwegische Gewässer zu rudern. Die gelben, von weitem sichtbaren Steinhaufen zeigten eindeutig die Grenze an. Zur Mittagspause legten wir meist an einem naturbelassenem Rastplatz an. Feuerstelle und Plumpsklohäuschen waren vorhanden. Die Barkenbesatzung konnte fast immer trockenen Fußes über Bug aussteigen. Die anderen brauchten Wasserschuhe. Am Abend erreichten wir  den hübschen Campingplatz in Nössemark.

Die längste Etappe nach Dals Ed

erforderte  frühes Ablegen. Der Himmel war bedeckt, der kalte heftige Seitenwind peitschte Schaumkronen auf das Wasser. Über die Ausleger kamen schon mal ein paar Spritzer in die Barke. Dann begann es gleichmäßig und stark zu regnen. Das drückt zwar auf die Stimmung, aber der Wind war schwächer geworden. Nach kurzgehaltener Mittagspause kamen wir mehr oder weniger feucht bis nass in Dals Ed an. Jetzt mussten wir abriggern und aufladen.

Ein festes Dach über dem Kopf

Unsere flexible Fahrtenleitung hatte herumtelefoniert und in Haverud im „Wanderheim“ alle freien Betten gebucht. Nur zwei junge Leute schliefen in unseren Zimmern zusätzlich auf ihren Matten. Es war warm und trocken. Am Abend spielte eine Kapelle im gegenüberliegenden Restaurant zum Mitsommernachtstanz auf. Der Kommentar unserer Jugend und Kinder “das war eine öde Veranstaltung!“ Unsere spontane Mitsommernachtsparty war viel besser.

Besichtigung des Kanalmuseums in Haverud

Die technische Sehenswürdigkeit ist neben den vier Schleusenkammern die Brücke, mit der der Schifffahrtsweg über einen Wasserfall geführt wird. Wir beobachteten die Schleusung zweier norwegischer Jachten. Ein Trupp mit Mietpaddelbooten zeigte uns, dass sie ziemliche Laien im Umgang mit Schleuse und Technik waren. Jetzt verstehen wir die Vorschrift, in den Schleusen Rettungswesten zu tragen.

Danach war es Zeit, uns auf den Weg zur Fähre nach Trelleborg zu machen. Es war wieder eine Fahrt, gut vorbereitet, geleitet und harmonisch. Danke für die vielen bleibenden Eindrücke!

Ab Montag, 22.8. bis Freitag, 26.8. (jeweils 17.30 Uhr bis 19 Uhr) von nehmen wir beim Ferienprogramm der Stadt Erlangen teil. Wir bieten einen Ruderkurs für Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren an. Viel Spaß!

Herzliche Einladung zu unerem Sommerfest am Samstag, 23.07.2011 ab 14.00 Uhr am Bootshaus:

Wir heizen den Grill ein, ihr bringt was zum Grillen (samt Geschirr) und sonst noch was Leckeres mit.

Wir freuen uns auf euch!

Für 4470 Wanderruder-Kilometer haben wir auch 2010 wieder den 1. Platz in unserer Vereinsgröße gewonnen und den Wanderruderpreis erhalten. 20110514_Wanderruderpreis

Nächste Woche beginnen unsere diesjährigen Ruderkurse. Ab Montag, 02.05.2011, bieten wir 8 Abende lang von 18.15 bis ca 20.00 Uhr einen Kurs für Erwachsene an. Dieser kostet regulär 60 € und ermäßigt 45 €. Ein Kurs für Jugendliche startet am Donnerstag, 05.05.2011. Von 17.30 bis ca. 19.00 Uhr lernen Kinder und Jugendliche ab Körpergröße 1,30 m 5 Abende lang für 25 € wie es ist, sich auf dem Wasser mit einem Ruderboot zu bewegen. Der krönende Abschluss der Kurse ist eine erste Wanderfahrt am 9./10.07.2011.

Am Freitag, den 18.03.11 fand im Gasthaus “Zur Einkehr” Güthlein in Erlangen-Büchenbach die jährliche Mitgliederversammlung der Erlanger Wanderrudergesellschaft Franken e.V. (EWF) statt.

Der Vorsitzende, Hans-Heinrich Hartmann, berichtete vom großen breitensportlichen Engagement, dem sich der gemeinnützige Verein seit über 20 Jahren in Erlangen wie auch überregional erfolgreich widmet.

Auch für 2011 haben sich die Mitglieder viel vorgenommen:
Mit besonderer Anstrengung wird derzeit die Barke, das einzige derartige Großboot in Mittelfranken, umfassend restauriert, um es interessierten Besuchern im Rahmen der “Rädli” am 01. Mai vorzustellen.
Dort besteht auch, wie in vergangenen Jahren, die Möglichkeit zum “Schnupper-Rudern” für Besucher, und im Anschluss beginnen die Ruderkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Informationen zur EWF, Ansprechpartner sowie Spendenkonto zugunsten “EWF BARKE” auf
www.ewf-erlangen.de

Erlanger Nachrichten vom 25.03.2011